DieStein-Bruͤche.
446 Schauplatz der Natur
und Fauſt der menſchlichen Geſellſafft guteDienſte geleiſtet; ſo ſind ſie uns eben ſo lieb,als ihren eigenen Lands⸗ Leuten, und ver“dienen zu Paris eben ſo wohl eine EhrenSaͤule, als zu Rotterdam, Harlem oderMaynz. Jedermann wuͤrde, ſtatt des Mat-ſyas oder I xions lieber den Haggens nebedem Paſchal an einem oͤffentlichen Spazier-Gange ſehen: Den Neuton neben demMalebranche: Ludwig Elzevir neben RobertStephan, und Mylord Arundel neben demHerrn Colbert. f
Auf dieſe Weiſe wuͤrden uns die Ge-ſchichte gelaͤuffig; wir lerneten beym Spa-zieren⸗Gehen allezeit etwas Nuͤtzliches, undman koͤnte ſchon vieles wiſſen, ehe man nochleſen gelernet haͤtte. Allein die Wahrheitiſt uns in Gemaͤhlden und gehauenen Bil-dern dermaſſen zuwider, daß wir nur lau-ter fabelhafte Sachen verlangen; oder be-lieben wir ja etwas Hiſtoriſches, ſo verder-ben wir das wahre allemahl mit Einmi-ſchung des Falſchen. Man erblicket nieetwas von unſerer Lebens⸗ Art und Klei-dung. Unſere Koͤnige und Generals ſchaͤ-men ſich nicht in Franzoͤſiſcher Kleidung beyHofe oder bey der Armee zu erſcheinen.Aber im Gemaͤhlde iſt es etwas anders, eslieſſe nicht gut, wenn ſie nicht Griechiſchaufzogen. iEin Haus ⸗ Vatter, ein Gelehtter 1