476 Schauplatz der Natur
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— A—Die Wolle, zu Schnuͤren, zu Sammet⸗ Bor-
3 ten, zu Schmelz, zu Perlen, und wiſſen es
erke. gut anzuwenden ſowohl alleine, als in bun-ten Stickereyen, worauf ſie zuweilen diezarteſten und ſchoͤnſten Blumen, zuweilendünnes Laub, damit der Wind ſpielet, zu-wellen andere Figuren eben ſo nett undlebhafftig, als die Mahler, vorſtellen. DieVergulder wiſſen es auf die Metallen 36legen, ſie zieren damit Leder, Holz, Stei-der Idas Getaffel in Zimmern die Erker— Pallaͤſte und die Kuppeln groſſen Kir-hen.
Der Chevalier. Wie kan aber dasGold viele Jahre nacheinander in der Lufftdauren, wenn es auf fremden Grunde lie-get? i
Der Prior. Weil es von Natur un-berauderlich und mit beſonderer Kunſt aufgeklebet iſt. i
Der Chevalier. Abermahl eine Be-ſchwerniß wider das Landleben! Es iſtkein Vergulder anzutreffen, bey dem ich ſeßhen koͤnte, wie er zu Wercke gehet. i
Der Prior. Sſe fangen an zu unter-ſcheiden, was das treflichſte in den Staͤdteniſt: Ich weiß gewiß, Sie werden nunmeh-ro auf der Meſſe zu St. Germain wenigerVergnuͤgen finden als bey vielen Kuͤnſtlernin ihrer Werkſtatt. 5
Der Chevalier. Vor allem 9
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