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Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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482 Schauplatz der Natur—

Die innerliche Beſchaffenheit dieſes Metals/Berg, vielleicht auch aller Coͤrper, unſerer Ver-Werke. nunfft ganz unbegreifich falet. Ich ſehe-

es kommet allezeit darauf hinaus, was Siemir ehemahls geſaget haben, es waͤren un

alle Dinge gegeben, nicht um ihre Naturauszugruͤbeln, ſondern ſie kluͤglich und mitMaſſe zu gebrauchen. f

Der Prior. Bißher haben die Weltwel-ſen mit ihren Vernunft⸗Schluͤſſen nichts vonder innerlichen Structur der Metallen herausgebracht; dahingegen der ungelehrte Hand-Werks⸗Mann kuͤnſtliche und nuͤtzliche Sa-chen aus ihnen verfertiget. Das geſponneneGold iſt nichts anders, als breit geſchlage-ner Drat, den man mit Huͤlfe eines Ra-des um einen Seiden⸗Faden windet, alſodaß er die Seide ganz bedecket. DieMaylaͤndiſchen Arbeits ⸗ Leute erſpahrenfaſt die Helffte vom Golde, weil ſie dasSilber nur auf der Seite vergulden, die manvon auſſen ſehen ſolle.

Dieſe Arbeit ſcheinet noch wunderbahrer/wenn man falſchen Gold- Drat bereitet.Denn der Stab, den ſie durch die Locherziehen, iſt bloſſes Kupfer: Dieſes uͤberlegenſie mit einigen kleinen Silber- Blaͤtleinund hernach mit Gold⸗Blaͤtlein/ im uͤbri-gen verfaͤhret man mit dem falſchen Gold-Drat ohngefaͤhr eben ſo, wie mit dem gu-ten. Wenn er ſo duͤnne, wie ein Haar,gezogen worden druͤcket man ihn ee