132 Gebrauch ihanden iſt, ſowohl in Dingen, die wir ſe-hen, als in ſolchen, die wir nicht ſehen.Gott bedienet ſich ſeiner 5 5 5 auf einenoch weit erſtaunlichere Weiſe; indem ereine unbegrelfliche Menge Ungeziefer in krei-digter Erde, in leeren Muſchel⸗Schaalen,in abgeſtandenem Holze, in Steinen, ſogar im Marmor, erhaͤlt. GOtt hat nichtsunnuͤtze laſſen wollen: Damit auch die Thier-lein deſto leichter an dergleichen Orte gelan-gen moͤchten, hat er einige mit Floſſen, an-dere mit Hohlbohrern, Feilen oder andernStuͤcken verſehen, die ſich zu ihrer Lebens-Art und Aufenthalte ſchicken. Ja er hatnicht weniger ihren Platz in dem Leibe an-derer Thiere angewieſen, darunter einigeihren Stand veraͤndern, nach und nach einWurm, ein Puͤpgen und eine Fliege wer-den; einige beſtaͤndig Wuͤrme bleiben, undin dieſer Geſtalt ihr Geſchlecht vermehren.Von der erſten Gattung ſind diejenigen, ſoihre Jungen unter die Haut der Thiere, oderin ihre Naſenloͤcher oder anders wo einquar-tieren, und ſelbige dadurch zuweilen ganzvallisne- wuͤtend und tolle machen. Von der zwey-ri del“ ten Gattung ſind diejenigen, ſo in dem40. Magen der Thiere, oder in ihrem Einge-Se weide, und ſonſten nirgends, leben; entwe-der damit ſie die Saͤffte in ſich ſchlucken,Vallisne- welche wegen des taglichen Zufluſſes allzu-ride, ſehr anwachſen koͤnnten, oder damit ſie die-
vermĩ ſe