Des Schauplatzes. 533
ſe Saͤffte in der Fluͤſſigkeit erhalten ſollen: ordinariMaſſen ſelbige, durch Stilleſtehen und Ver⸗ vel corpodicken, unnütze oder wohl gar ſchaͤdlich emal
Wir ſehen, daß es dieſer unumſchraͤnkten vermicel-
Nacht eben ſo leicht geweſen, die Geſtalten ü ſpermatder Voͤgel und anderer Thiere zu ver viel-faͤltigen. Was vor ein Unter ſchied iſt beyjenen, von dem Strauſſen an biß auf denColibri! Was fuͤr eine Veraͤnderung inden Schnaͤbeln, von des Toucan ſeinembiß auf der Vogel⸗Fliege ihren, welchenoch kleiner iſt, als der Colibri! Wie vielGrade der Staͤrke oder der Geſchicklich-keit findet man vom Elephanten biß auf denIltis, vom Buͤffel⸗Ochſen biß auf dieMaus? Die vierfuͤſſige Thlere ſind mitHaaren bedecket; doch weiſet uns die ſchup-pichte Haut des Naſenhorns, daß GOttihnen auch eine andere Huͤlle geben kunte.Die Voͤgel ſind mit Federn bekleidet: Je-doch lehren uns die Haare des Caſuarii, unddie Fluͤgel der Fledermaus, daß GOtt dieVoͤgel auf andere Weiſe haͤtte bedecken,und ſie ohne Fluͤgel fliegen laſſen koͤnnen.
Es zeugen alſo alle Dinge von einer freyenund vernuͤnftigen Wahl, die ſie hervorge-bracht hat. In der ganzen Natur findet
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* Von dieſer, und nicht vom Colibri, werdenOhr- Gehaͤnge gemacht, I. Theil XI. Ge-ſpraͤche.