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Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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738 Gebrauch

praͤchtig herauszupuzen, die keinen Nuzenſchaffet? Weil man leicht wahrnimmt, daßeine gefuͤllte Blume aus vielen einfachen be-ſtehe, welche artig in einander ſtecken undauf einem Stengel wachſen; ſo dachten ei-nige Kraͤuter⸗Gelehrte, ſie haͤtten was ſon-derliches ausgefunden, wenn ſie ſagten, ei-ne gefuͤlte Blume ſey ein Monſtrum. Werkan aber was Abſcheuliches an einer gefuͤll-ten Hyacinte ſehen? oder laͤſſet etwan einevolle Anemone nicht Anmuthig genug? Mankan nichts Ungeſtaltetss an einer hundert-blaͤtterigten Roſe wahrnehmen: Da auchdieſe annebmliche Gewaͤchſe alle Jahre zumVorſchein kommen; ſo laͤſſet ſich darauskein blinder Zufall oder Zerſtoͤrung der ge-woͤhnlichen Ordnung ſchlieſſen; ſondern einezum voraus uͤberlegte Einrichtung und gewiſ-ſe Abſicht. Was fuͤr eine andere Abſicht ſollees ſeyn/ als unſere Augen zu ergoͤtzen? JWithaͤtten gedencken moͤgen, die Blumenund Bluͤthen waͤven alleine deswegen vor-handen, um den Gewaͤchſen ihren Saa-

en zu verſchaffen;: Allein nunmehro muͤſ-5 wir bekennen, daß ſie zu gleicher Zeitunſeren Auffenthalt durch ihre ſchoͤne Geſtaltund praͤchtige Farben auszieren ſollenz indemeſo viele ordentlicher Weiſe aufbluͤhen, welche55 von trefflicher Schoͤnheit, aber vonfeinem andern Nuzen ſind, als daß manihren Schmuck betrachtet. Die N

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