Raub-Thiere.
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Der Menſch ſiehet ſich von allen Seitenmit Kleidern und Lebens ⸗ Mitteln umge-ben; welche nach und nach ihre behoͤrigeVollkommtinheit erreichen, ohne daß er ſichdeswegen bemuͤhen duͤrffte. Die Materien,ſo ihn bedecken, ernaͤhren, und ihm ſeinHaus ⸗Geraͤthe verſchaffen, haben Zaͤhneund Maͤgen, um ſich zu ernaͤhren Waffen/ſich zu wehren, Fluͤgel, Fuͤſſe, Floſſen/um ſich dem Menſchen zu naͤhern, mit ei-nem Worte, ſie haben Lebens- und Bewe-gungs⸗Kraͤffte, damit ſie ſich, ohne Ver-derbniß, ſo lange in gutem Stande erhal-ten, biß ihme beliebet, ſie zu gebrauchen.
Jedoch koͤnnten dieſe nuͤtzliche Thiere ſichallzuſtarck vermehren, und ihre Anzahl groͤſ-
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vſer werden, als unſere Beduͤrfniß erfordert,
oder ihre beſtimmte Weyde zu fuͤttern ver-moͤchte. Es koͤnnten auch die zahmen Thie-re die Lufft anſtecken, wenn man ſie nichtnach ihrem Tode verſcharrete. Allem die-ſem iſt abgeholfen. Es giebt in den Waͤl-dern, im Waſſer, in der Erde, Raub-Thiere, welche beſtaͤndig trachten dieſemUnheil abzuhelfen. Man kan ſelbige mitWahrheit lebendige Schind⸗Gruben, oderbelebte Graͤber heiſſen; welche alles zu ver-ſchlingen ſuchen, was uns ſchaͤdlich oderüberfluͤſſig ſeyn mag. Derjenige, ſo ihnendie Begierde, Fleiſch zu freſſen, eingepflan-zet hat/ ſahe wohl voraus, daß 28 ihre
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