Band 
Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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des Schauplatzes. 142Will man die Natur der Sonne, oder Gütedie Seele der Thiere erklaͤren; ſo unter⸗Gottes,nimmt man eine vergebliche Arbeit, die auf Vernunftungewiſſe, oder unbegreifliche Dinge, hin⸗ der Thie-aus laufft. Wendet man aber ſeinen re, undFleis auf Erforſchung der Abſichten und der dem Maſ-Guͤte desjenigen, der die Thiere dermaſſen 0 1hauffig hervor bringe; indem man auf den eNuzen, den ſie ſchaffen, genau Achtunggiebt: So begreiffet man ohne Muͤhe ſo-viel als uns zu wiſſen noͤthig thut: Nehm-lich, die Seele der Thiere ſey der Ur-ſprung(Ptincipium) ihres Lebens, und ih-rer Geſchiek lichkeit/ etwas zu begreifen; wel-che ſich ſo weit erſtrecket, und ſolche Wuͤr-kungen hervor bringt/ als unſere Beduͤrf-Nach der Arbeit muͤſſen wir Geſellſchafftund Erquickung haben: Wir ſinden ein lu-ſtiges Thier um uns, das eine wahreFreundſchafft, eine unveraͤnderliche Treuegegen uns, und den Schein einer Ver-nunfft ſpuͤhren laͤſſet. Wir beduͤrfen Woh-nung Kleider, Nahrung; wir muͤſſen voneinem Orte zum andern reiſen: Dieſe Huͤl-fe leiſten uns die Thiere iu groſſer Mengeund unterwerfen ſich unſerm Befehl alle-zeit. Sie kennen weder ihre Staͤrke/ nochdie ihnen bevorſtehende Gefahr: Sie wiſ-ſen ſonſt nichts, als ihr Futter zu ſuchen,und uns zu gehorchen. Es werden kaͤglichganze