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gungen der Thiere nicht einerley ſind, undſie folglich verſchiedenen Trieb ſich zu naͤhrennd ihre Wohnplaͤze zu erwehlen an ſichpuͤhten laſſen; das iſt der Goͤttlichen Guͤteund ſeiner Vorſicht zuzuſchreiben, die alleszu des Menſchen Vortheil einrichtet. Sei-netwegen ſind ſie hurtig oder kumm, ge-ſchickt oder alber, gelernig oder wild. Wirollen eben ſowohl mit Dankbarkeit underwunderung erkennen, daß ein Theil vonihnen unbaͤndig und wild herum lauffet, alsdaß die ubrigen ganz gehorſam bey uns blei-den. Die Goͤktliche Guͤte haͤt nicht alleinzu unſerm Beſten ihnen nicht einerleh Triebbeygeleget, ſondern auch dieſe Wohlthat da-durch noch ſchaͤzbarer gemachet; da ſie die-ſen Trieb in gewiſſe Schranken eingeſchloſ-ſen, aus welehen er niemahlen ſchreitet.can erſtaunet zuweilen, daß die Thiere,obwohl ſie einige Vernufft ſpühren laſſen;obwohl ſie einander verſtehen, und ihre Le-bens⸗Art gar geſchicklich einrichten dennochA trachten) dieſe Lebens⸗Art durch neueerfindungen bequemer zu machen; daß ſiekein Verlangen zeigen, die Geſchichte ihresGeſchlechtes zu wiſſen; daß ſie ſich nichtum die Einrichtung der Welt bekuͤmmern,keine Begierde naͤch einer Religion; noch,einige Merckmahle davon, aͤuſſern. Haͤt-ten ſie eine wahre Vernunfft/ ſo waͤren dieſesdie Folgen. Alſo haben ſie, ſo viel noͤthigiſt, damit der Menſch bedienet und ſeineIII. heil, Mm ganze