des Schauplatzes. 47
2 3 ů——aus lauter Guͤte alles unterworfen worden,was ich um mich ſehe; daß zwiſchen demengen Verſtände der Thiere und meinerVernunft ein ſo groͤſſer Unterſcheid obwal-de, und ich mich durch ihre Huͤlfe biß an denHimmel) biß zu dem Urheber meines We-ſens ſchwingen konne5— be leget ſich 38 neue 55 weit wegedegroͤſſete Hinderniß inden Weg. Ich wer⸗ ezde auf das empfindlichſte gekühret durch nchendie Einſicht und dürch das Vergnügen 0GoOtt dem Menſchen mit reichlichſten Maſs-5 austheilet. Unterdeſſen ver ſpuͤhte ich beyem Guten, ſo er mit erzeiget) allezeit eini-ge Unruhe, und eine Begierde nach meh-rerm. He weiter ich ig meiner Erkaͤnntnißkomme, je weiter wüͤnſche ich darinnen fort-zugehen) und betrube mich über die engenSchranken meiner Vernunft. Beſaͤſſeſch gleich die ganze Welt ohne ſemandensWiderspruch, ſo ſpuͤhrete ich doch in mirſch ſey im Stande eine groͤſſere Gluͤckſeelig-keit zu beſizen und zu genieſſen. Zum we-higſten ware mein Vergnügen ig dem haupt-ſachlichſten Stücke mangelhaft, nemichwas ſeine Dauer und Fortwuͤhrigkeit be-trifft. Derſetzige, der mich mit Freuden
berſchuͤttet, ſobald der Tag anbricht, der
in mir ein ſo lebendiges Vergnuͤgen erwe-cket/ wenn ich eine neue Währheit entde-
Ke, oder eine treffliche Frucht genieſſe/ hͤͤt-M m 2 te