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te mir ohne Zweifel eine groͤſſere Gluͤckſee-ligkeit/ und ſelbiger eine unaufhoͤrliche Dau-
er beylegen koͤnnen. Ich begreiffe, daß, einſolches zu thun, GOtt moͤglich waͤre: Ichwuͤnſche es zu erhalten; ja ich hoffe es ge-
wiß zu erhalten. Zwar ſterben alle Men-ſchen; ſie haben aber alle eben dieſe Begier-
de, und eben dieſe Hoffnung, als ich; und
unerachtet des Todes, erwarten alle Voͤl-ker eine kuͤnftige Gluͤckſeeligkeit. GOtt/welcher ſo groſſe Ordnung in die Coͤrpergeleget, hat nicht weniger Ordnung(in die
einfachen Dinge oder) in die Geiſter gele-
get. Er erzeiget allenthalben gleiche
Weisheit und gleiche Guͤtigkeit. Er ſpot-tet eines ſchwachen Geſchoͤpfes nicht alſo,daß er demſelbigen angenehme aber leereEinbildungen, und eine zu unterdruͤckennicht moͤgliche, gleichwohl aber vergeblicheBegierde nach einer Gluͤckſeeligkeit erwe-cken ſolte, die er nicht willens waͤre ihmwuͤrklich angedeyhen zu laſſen. Alles was
Gott zu Erhaltung einer gewiſſen Abſichtantreibet, erhaͤlt ſelbige auch wunderbahr-
lich wohl. 5 5 N
Gott hat unſern Fuͤſſen die Hurtigkeiteingepflanzet, wir bedienen uns auch ihrerHuͤlfe, damit wir von einem Orte an denandern gelangen. Gott hat unſern Fin-gern ein Vermoͤgen, ſich zu beugen/ und ver-ſchiedene Glieder gegeben; wodurch ſie zu 1