des Schauplatzes. f
Einige Gelehrte behelfen ſich mit An-ſchwemmungen, mit Feuerſpeyenden Ber-gen, mit Zufaͤllen, wovon die Hiſtorie keinWort gedenket. Aber andere glaubwuͤr-digere Natur⸗Kuͤndiger, ich will ſagen dieSteinmetzen, die Bergknappen, vernuͤnf-tige Reiſende, legen dieſen überall ausge-ſtreuten und in der Erde verborgenen See-Coͤtpern keinen andern Urſprung bey, alsdie allgemeine Umſtuͤrzung ſo bey der Suͤnd-fluth vorgegangen. Ehe die Gelehrten den-ken wollten, wie gemelne Leute, ſo ſinnen ſielieber allerhand Zufaͤlle aus, welche dochdie Sache nicht heben, weil ſie nicht allge-mein ſind, ſondern nur an dieſem oder je-nem Orte ſich ſollen zugetragen haben; da-hingegen der gemeine Mann einmuͤthig undohne viel Kopfbrechens erkennet, dieſe zer-ſtreute See⸗Thiere und Gewachſe, muͤſteneinen Zuſammenhang mit der Suͤndfluth ha-ben, davon Moſes redet. Dieſe verſtein-te, dem Anſehen nach unnuͤtze, Dinge le-gen ihr Zeugniß gegen jedermann ab, derungeſchickteſte Poͤbel verſtehet ihre Spra-che. Sie ſind lauter Denkmahle, welcheuns die Goͤttliche Vorſorge von der aller-merkwuͤrdigſten unter allen Begebenheiten,uͤbrig gelaſſen: Sie thun am Rande derMoſaiſchen Geſchichte eben die Dienſte, alsdie alten Muͤnzen am Rande der Roͤmiſchen
Hiſtorie.1 Nu 3 Doch,