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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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ner Eigenliebe auf das lebhafftigſte ab-gebildet haben, ſo ſind wir entſchuldiget,ein gleiches zu unternehmen, und eineSache von neuem abzuhandeln, die oftund deutlich genug, auch von den Hey-den ſelber, iſt vorgetragen worden; Wiees denn am Tage liegt, daß viele unterihnen von dem Elende des Menſchenund von ſeiner verkehrten Gemuͤths-Beſchaffenheit mit groſſem Nachdruckereden.

Man kan ihm aber noch einen andernDienſt erweiſen, nemlich, wenn manihm ſeine wahrhafftige Groͤſſe zeiget.Es gehet ſehr wohl an, daß man ihmdie Vorzuͤge zu erkennen gebe, die ihmgebuͤhren, ohne ihm den Hochmuth ein-zublaſen; An ſtatt daß einige Gefahrdabey zu beſorgen waͤre, wenn man ihmdie Beweisthuͤmer ſeines Adels vorle-get, ſo lernet er vielmehr aus ſelbigenohne Unterweiſung und Muͤhe, ſeineSchuldigkeit erkennen, und findet da-rinnen lauter heilſame Lehren, die ſeineGluͤckſeligkeit befoͤrdern.

Dieſes iſt alſo der Geſichts⸗Punct,aus welchem wir den Menſchen zu be-trachten willens ſind. Zu Vermeidungder en eee wir ſei-

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