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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Dritte Unterredung. 43

eine groͤſſere Behendigkeit, als der Menſch. DieWell die leztern von vier Fuͤſſen getragen Zerr-werden, ſo uͤberſtehen ſie die Beſchwehr⸗ aftlichkeit einer weiten Reiſe viel leichter, und men-bringen ſolche geſchwinder zu Ende. Weil ſchen.auch die Voͤgel, benebſt der Hurtigkeit ih-rer Fuͤſſe, noch uͤberdieſes Fluͤgel haben,ſo iſt ihre Schnelligkeit um deſto groͤſſer.Dahingegen, wenn man die Beine desMenſchen aus ihrem Bau, und der amEnde befindlichen Fus-Sohle beurtheilenwill, ſo ſcheinen ſie vielmehr Saͤulen oderStuͤtzen zu ſeyn, worauf er ruhen ſoll, alsdaß ſie ſeine Reiſen befoͤrdern ſollten.Zwar kan er durch viele Übung zu ei-ner groſſen Geſchwindigkeit gelangen. Aberdieſes behende Weſen, welches Griechenland ehemahls an ſeinem Achilles oder anſeinen Kampf⸗Fechtern bewunderte, undwelches noch heutiges Tages an einem Seil-Tän zer oder Lufftſpringer als etwas auſſer-ordentliches angeſehen wird, iſt kein ange-bohr ner Vorzug des Menſchen. Gereichetes ihm etwa zum Schimpfe, daß ihm die-ſe Gabe fehlet? Fuͤrwahr zu keinem groͤſ-ſern, als daß ſeine Finger nicht auch mitAdlers⸗Klauen gewaffnet ſind, oder daßihm keine Zaͤhne zum Munde heraus ſte-en, wie dem Elephanten. Schnell lauf-en gehoͤret eigentlich vor einen Bothen;der Menſch aber, iſt zum herrſchen 28es-