Band 
Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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24 Schauplatz der Natur.

Deswegen unterſtuͤtzen ihn auch ſeine Bei-ne auf eine recht praͤchtige Weiſe, die ſeingutes Anſehen vermehret, und von ſeinemerhabenen Stande zeuget. Zwar bringenſie ihn auch durch abgewechſelte Tritte ganzbequem und ohne Weitlaͤufftigkeit von ei-nem Orte an den andern; fedoch dieſesgeſchiehet nur, wenn er ſich nicht allzuweitentfernen, und etwa in der Naͤhe etwasbefehlen oder einige Anſtalt machen will.Allein, wenn er ganze Laͤnder zu durchrei-ſen, oder die fluͤchtigen Thiere einzuhohlenverlangt, ſodann wird er als ein Herr be-dienet, und ſeine Weiſe zu jagen iſt derHoheit ſeines Standes gemaͤs. Hunde,von allerley Groͤſſe und von verſchiedenerGeſchicklichkeit, durchſuchen das Gebuͤſche,durchrennen die Felder, ſchwimmen uͤberdie Fluͤſſe, und faͤllen auf ſeinen Befehldas Wildpret, wozu er Luſt hat; oder ſie

legen mit Ehrerbietung dasjenige vor ſeine

Fuͤſſe, was der Donner getoͤdet hat, womiteine Hand gewaffnet iſt. Das Cameel,das Pferd, der Ochs, das Rennthier undviele andere, welche entweder wegen ihrerGeſchwindigkeit, oder wegen ihrer Staͤr-ke, oder wegen ihrer Gedult eben ſo nuͤtz-lich als dieſe ſind, wechſeln einander or-dentlich ab, um ſeine Laͤndereyen anzubauen,ſeine Erndte einzufuͤhren, und ihn ſelbſt hin-zubringen, wo er verlangt. Die Fluͤſſe*

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