Dritte Unterredung. 47
cken ihm aus einem Lande in das andere ei⸗ Diene lange Reihe von Schiffen, davon jed⸗Serr-wedes drey bis viermahl hundert tauſend bhaffePfund; ja noch weit mehr, tragen kan. Pen,Das Meer endlich erlaubt ihm den Zu⸗ſſchen.gang an alle Gegenden der Erde.Allein ob er gleich ſich nicht ſelber be-
muͤhen darf, an ſo weit entlegene Orte zugelangen, ſondern vielmehr von andern da-
hin gebracht wird, ſo iſt dennoch ſein Beingeſchickt, vermoͤge ſeiner beſondern Geſtalt
und der ihme eigenen Muskeln, unzaͤhligvieles zu verrichten, und ſolche Stellungenanzunehmen, welche zu Ausuͤbung ſeinerHerrſchafft noͤthig/ und deswegen auch ſei-
nen Sclaven unnuͤtze und unmoͤglich ſind.
Das Bein des Menſchen wird, gegen
die Erde zu immer geſchmeidiger, und en-
diget ſich mit einem platten Geſtelle, wo-rauf der ganze Leib mit einer edlen und un-bekuͤmmerten Stellung ruhet, und deſſenGroͤſſe einer ungezwungenen Bewegung imgeringſten nicht hinderlich faͤllet: Ob nungleich die Beine der Laſt⸗Thiere ebenfalls
auf einer platten Flaͤche ruhen, ſo ziehen ſie
doch vor ihren Zuſtand keinen andern Vor-
theil daraus, als daß ſie feſt auftretten.
Im uͤbrigen iſt der unterſte Theil ihres Fuſ-
ſes ganz unfoͤrmlich, er hat weder Gelen-
ke, noch Glieder. Allein der Fuß des Men-
ſchen iſt, durch Huͤlfe der Jaͤhen und 0