Dritte Unterredung. 4
Der Arm und die Hand tragen, zu Aus⸗ Dieuͤbung ſeiner Macht, ein weit mehreres Zerr-bey. beef3. Weil der Menſch einen Arm hat, ſo Aren,behaupte ſch/ er ſey Err uͤber alles, was auf ſchen.Erden iſt. Dieſes folgt nothwendig. Die Der ArmErfahrung lehret es auch, daß der Arm das und dieKennzeichen und das Werkzeug einer Hand.wuͤrklichen Herrſchafft ſey. Man betrach-
te die Thiere: Eines iſt zum Jaͤger ge-bohren, und deswegen hat es auch die zur
Jagd erforderliche Werkzeuge. Das an-
dre iſt zum Fiſchen gebohren: Damit es
nun deſto tiefer in das Waſſer reichenmoͤge, ſo hat es einen Hals und einenSchnabel von gewaltiger Laͤnge; Es hat
lange ſchuppichte und von Federn entbloͤſ-
ſete Schenkel, damit es in die Fluͤſſe ſtei-
gen koͤnne, ohne ſich an dem Schlamme
zu beſudeln. Ein anders Thier iſt beſtim-
met, Laſten zu tragen, oder ſelbige wegzu-fuͤhren; Deswegen ſind auch ſeine Schul-
tern und ſeine Knochen darnach eingerich-
tet. Jedwedes hat ſeine beſondere Ver-richtung, und dergleichen Geraͤthe, als da-
zu noͤthig faͤlet. Jedwedes hat ſein beſon-
der Handwerk, worinne es auch in derThat groſſe Geſchicklichkeit erzeiget. Aber
ein mehreres muß man von ihme nicht ver-langen, Oder geſchiehet es ja, daß mandurch Schlaͤge, durch Dunger und 15
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V. Tbeil,.