Achte Unterredung. 153
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Schluͤſſe allgemeiner ſind, als die Erfah⸗ Dierungen, welche jedesmahl nur in einzelen Zerr-Faͤllen beſtehen? CeskeAuf dieſe Frage von dem Urſprunge un⸗en-ſeres Wiſſens, will ich vermittelſt einer an ſchen.dern Frage antworten, die von dem Ur-ſprunge und von der Fortpflanzung der Be-wegung in den Gliedern unſers Leibes her-genommen iſt. Auf was Weiſe bringendie Lebens⸗Geiſter ihre Wuͤrkung in einemAugenblicke aus dem Gehirne biß in dieFusſohle? Wie iſt es moͤglich/ daß ſo et-was geſchehe, was den Saͤtzen der Me-chanik ganz zuwider iſt? Man weis/ daßbey allen im Gleichgewichte ſtehenden Sa-chen, eine kleine Krafft das Vermoͤgen hat,eine groſſe Krafft zu erſchuͤttern, ja gar zuuͤberwinden: Allein die kleine Krafft be-weget ſich ſehr geſchwinde durch einen groſ-ſen Raum, dahingegen die groſſe ſich durcheinen kleinen Naum langſam beweget. DieGeſchwindigkeit erſetzet alſo den Abgangder Schwehre. Haͤnget man ein Gewich-te von 50. Pfunden an die Schnellwage,ſo erhebt es ſich kaum einen halben Zoll,dahingegen das am Ende des Wagebal-ckens hangende einige Pfund einen Raumvon funfzig halben oder 2 5. ganzen Zollendurchfaͤhret. Ein Fuhrmann, dem ein Radzerbrochen iſt, muß den Handgriff an derWinde wohl 12. biß 15. mahl herum dre-f K 5 hen,