DieHerr-ſchaft
desMen-ſchen.
164 Schauplatz der Natur.
2 5 Fuͤben, welches GOtt dem Gebrauche ſeinerWohlthaten vorgeſchrieben hat.
Die Herrſchafft desMenſchenAus ſeiner Einbildungs-Krafft
bewieſen.
Neunte Unterredung.
Die Abſicht GOttes bey dem uns mit-getheilten Maaſe des Lichts offen-baret ſich ebenfalls an den beeden Gehuͤl-fen, die er dem menſchlichen Verſtande zu-geſellet hat; Ich will ſagen: an der Ein-1 Krafft, und an dem Gedaͤcht-niſſe.
Die Helfte von unſerm Weſen lſt coͤr-perlich, und unſere melſte Verrichtungenbetreffen diejenige Coͤrper, die um uns ſind.Damit wir nun nicht etwa verſuchen moͤch-ten, unſere Stellung und die Verbin-dung derſelbigen mit coͤrperlichen Dingenunnuͤtze zu machen, dagegen aber auf all-zuhohe Betrachtungen vor der Zeit zu fallen,ſo hat GOtt gewollt, unſere meiſte Ge-danken ſolten von elnem coͤrperlichen Bildebegleitet und unterſtuͤtzet werden. Ja auchdieje-