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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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186 Schauplatz der Natur.

Die von einer Unterſuchung, von einem Unter—

Herr? nehmen, von einem Verſuche auf andere

N kommen. Ja wir koͤnnen entweder aus

nen, dem bloſſen Anblicke, oder aus elner ge-

ſchen. machten Probe, zuverlaͤſſig urtheilen, obuns dieſes oder jenes ſchlechterdings noth-wendig, oder in gewiſſer Maaſe nuͤzlich,oder ganz und gar ſchaͤdlich ſey, und obwir alſo darnach ſtreben, oder uns darumnicht bekuͤmmern ſollen. Dieſe Macht zuwaͤhlen nennen wlr die freye Wahl, oderſchlechthin die Freyheit.

Wiewohl wir nun unter vlelerley Sa-chen, welche ſaͤmtlich gut ſind, einige lieberwaͤhlen als die andere, entweder, well ſieuns treflicher ſcheinen, oder aus einer al-ten Gewohnhelt, oder aus innerlichereber-zeugung, daß wir in ihnen die rechte Quel-le unſerer Gluͤckſeeligkeit finden; ſo iſt dochdieſe Neigung, welche wir verſpuͤhren,gar keine Hinderniß an unſerer Freyheit,noch weniger hebt ſie ſolche gaͤnzlich auf.Denn dieſe wird weder durch elne unver-meidliche Nothwendigkelt dahingeriſſen,00—9 8 einen betruͤbten Zwang einge-

raͤnket.

Jedwedes Vermoͤgen, das wir bißheroan dem Menſchen gefunden und betrachtethaben, das gibt dem Ebenbilde des All-mächtigen in ihme eine groͤſſere Vollkom-menhelt. Inſonderhelt aber iſt die 1 779 5 eit