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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Fwoͤlffte Unterredung. 211

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bildeten Erleuchtungen abweiſen, und vor Die

dem phantaſtiſchen innerlichen Lichte in brauch-

Sicherheit bleiben konnen. bare gotIch nenne aber eine ſinnliche Erfah⸗ Lick.

rung, oder eine durch die Erfahrung be-

ſtaͤttigte Wahrheit, diejenige, welche ſich

in den Verrichtungen des Menſchen durch

einen gleichfoͤrmigen Eindruck an den Tag

leget, und welche durch unveränderliche

Wuͤrkungen mit unſern Begriffen uͤber-

einſtimmet(*).

1. Dergleichen iſt: erſtlich der Eindruck,welchen die Zahlen, die Verhaͤltniſſe derGroͤſſen, und ihre Ausmeſſung, in uns ma-chet. Alle dieſe Sachen erwecken einer-ley Begriffe an allen Orten, man ſiehetſie an allen Orten ein, und haͤlt ſie auch

5 O 2 vor

(* Wenn jemand in dieſer Erklaͤrung nochhin und wieder Dunckelheit antrifft, ſo mußich ebenfalls bekennen, daß ich ſie nicht ver-ſtehe. Ich vermuthe blos, es ſoll ungefaͤhrſoviel heiſſen; Wenn wir etwas einmahlwie das andere empfinden, ſo iſt unſere Em-pfindung richtig, und die Vorſtellung, ſowir uns von der empfundenen Sache ma-chen, iſt wahr. Hier ſind die Worte desHerrn Verfaſſers:/ appelle experience ſen-ſible, ou evidence eprouvèe celle, qui ſedecire dans les operations des hommespar une impreſſion uniforme,& qui cor-a à nos idées par des effets con-

tanz.