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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Die

212 Schauplatz der Natur.vor gewiß. Nur diejenigen erwecken

brauch⸗ Zweifel/ die allzuſehr in einander verwickelt. ſind.9

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Wenn ein Gaͤrtner mit einer ſteif an-gezogenen Schnur einen Kreys ut einefeſt ſtehende Stange beſchreibt, und wennein Meß⸗Kuͤnſtler eben dergleichen auf demPapier mit ſeinem Cirkel vornimmt ſo iſtnichts daran gelegen, ob dieſe Perſonenihre Arbeit in China oder in Engellandins Werk richten; Sie nehmen nichts de-ſtoweniger wahr, daß alle Puncte des ge-zogenen Kreyſes von deſſen Mittel⸗Pun-cte eineriey Entfernung haben; Darum welldieſe Entfernung allezeit ſo groß iſt, als dieLaͤnge der Schnur, oder als die Oefnungdes Circuls. Wir wiſſen alle zuſammenaus der Erfahrung, daß die Entfernun-gen, welche mit einem gemeinſchafftlichenMaaſe uͤbereinſtimmen, auch einerley Groͤſ-ſe haben. GoOtt allein hat dieſe Wahr-heit in ſich, ſowohl als alle uͤbrige Wahr-heiten, weil ſie eben ſo unveraͤnderlich undewig ſind, als Er ſelbſt. Ich vermag die

Weiſe nicht einzuſehen, wie ſie in meine

Seele wuͤrcken, oder ihr ſichtbar werden:Unterdeſſen ſtimmnun alle Menſchen dar-inne uͤberein, daß ihnen ihre Sinnen dieſeWahrheit handgreiflich machen; nehm-lich/ wenn zwey Groͤſſen einer dritten gleichſind, ſo ſind ſie einander ſelbſt gleich.

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