214 Schauplatz der Natur.
Die ſe keinen einigen von ihnen; Unterdeſſenbrauch: da ſie ſaͤmtlich einerley Beſchrelbung da-dare Es- von geben, ſo darf man wohl glauben, daß
ie ſaͤmtlich die beſagte Spize auf einerleyeiſe ſehen, und daß folglich einerley wuͤr-kende Urſache vorhanden ſey, welche inihnen eden dieſelbige Abmeßungen, ebendieſelbige Farhen, mit einem Worte, ebendieſelbige Empfindung, hervorbringt. Nurwerden einige unter der ganzen Menge ſeyn,welche mehr Ubung und Wiſſenſchafft inden Regeln der Bau⸗Kunſt beſizen, alsdie uͤbrigen. Dieſe werden vor ſich bemer-ken, und auch andern leicht begreiflich ma-chen daß keine hinlaͤngliche Übereinſtim-mung zwiſchen dem ganzen groſſen Gebaͤu-de und dem duͤnnen Thurme, zwiſchen dempraͤchtigen Grunde und der darauf geſeztenſchwachen Spize, angetroffen werde. Die-ſes ſind alſo die Gedancken, die bey ihnenentſtehen, und worinnen ſie ſaͤmtllch mit ein-ander uͤbereinkommen. Nun vermag aberder Thurm nichts in ihnen zu wuͤrcken; unddemnach muß eine andere Urſache vorban-den ſeyn, welche einem jeden unter ihnenallen eben dieſelbige Empfindung„ ohneden geringſten Unterſchied, eindrucket, unddadurch einerley Vorſtellung bey ihnenallen hervorbringt. Man mag nun dieſeUrſache GOtt nennen oder ihr einen an-dern Namen beylegen? So iſt ſie 157wuͤrk-