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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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Zwoͤlffte Unterredung. 215wuͤrklich da/ ſie erzeiget eine kraͤfftige und

Dle

ordentliche Wuͤrkung: Sie theilet ſich ei⸗ brauch-

ner ganzen Million Seelen mit: Sie al-lein iſt die wahrhaftige Verknuͤpfung der-

ſelbigen.

Diese zehenmahl hundert tauſend Per-ſonen verſpuͤhren alſo ihre eigene Vor-ſtellung, ihren eigenen Coͤtper, dle um den-ſelben befindliche Sachen und die Urſa-che, welche/ in Gegenwart des unbelebtenund keiner Wuͤrkung faͤhigen Gebaͤudes,die Vorſtellung deſſelbigen in ihnen, auchwider ihren Willen, wuͤrket. J

Diejenigen, welche nicht alle Glied-maſſen der Sinnen haben, und, zum Bey-ſplele des Geſichtes beraubet ſind, haben auchkeinen Begriff von demjenigen was die an-dern ſehen. Wiewohl nun alſo eine all-gemeine Urſache von dleſen, bey der ganzenMenge entſtehenden, Vorſtellungen vor-handen iſt; ſo pfleget doch dieſelbe ordent-licher Weiſe keine Vorſtellungen mitzuthei-len, als durch die ſinnliche Gliedmaſſen(*).Daher kommt es, daß unſere Erkaͤnntniß

O 4 eben

————M ä(*) Wiewohl der Herr Verfaſſer ſich vorgeeſezt, hatte, die Metaphyſick des Carteſius, des

Locks und alle andere ungewiſſe Begriffe

wegzulaſſenz ſo faͤllt er doch unverſehens hin-

ein, wo es am tiefſten und villeicht am aller

ungewiſſeſten iſt· Es war nicht noͤthig/ 5

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