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Fünfter Theil. Worinnen der Mensch an sich selbst, dessen Beruf und Geschicklichkeit betrachtet wird.
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216 Schauplatz der Natur.

Die eben alſo ab⸗und zunimmt, wie das Ver-

brauch- moͤgen unſerer Sinnen.

3. Die dritte Art eines allgemeinen Ein-druckes iſt die Er kaͤntniß/ welche der Menſchvon der Ungerechtigkeit hat, die man be-gehenAnſehen des Invaliden ⸗Thurms ſo unbe-reiflich vorzuſtellen. Er ruͤhret ſich frey-ich nicht, Er wuͤrckt ader nichts deſtoweni-ger in das Auge des Zuſchauers; denn erwiefſt die kichtſtralen dahinein, die auf ihnfallen. Weil nun ein Auge gemacht iſt, wiedas andere; ſo mahlen auch die von demThurnezuruͤckgeworfene Strahlen ſein Bildin jedweden Auge ab. Die Seele ſtellet ſichdasjenige vor, was in den ſinnlichen Glied-maſſen ihres Leibes vorgeht, und alſo auchdieß Bild des Thurmes. Hingegen, wenndas Auge bloͤde, derdorben, oder gar nichtvorhanden iſt; ſo muß das Bild entwederundeutlich und falſch erſcheinen, oder es kanar keines abgemahlt werden; und folglichſtelet ſich die Seele auch ein undeutlichesoder falſches Bild, oder gar keines vor.Freylich hat Ott keib und Seele erſchaffen,und jenen mit den Gliedmaſſen der Sinnen,dieſe aber mit der Vorſtellungs⸗Krafft be-gabet, und alſo iſt er die einige Urſache, wa-rum der Leib etwas empfinden„ und dieSeele ſich etwas vorſtellen kan; Er iſt die Urſa-che wa num ſich ein Bild imAuge abmahlen kan,denn er hat das Aug alſo geſchaffen. Er mahltaber das Bild nicht unmittelbar ſelber hinein.Er offenbahrt auch der Seele nicht unmittel-bar, daß er jezo in deni Auge ihres Leibes einBild don dem Invaliden⸗Thurme u. ſ. f.abgemahlt habe.