248 Schauplatz der Natur...
Die wird, im dieſes, daß die Obrigkeit hin-brauch- laͤngliche Anſtalten vorkehre, damit ein je-babe Lo- der Gelegenheit zu arbeiten bekomme, ent-sick. weder zum Dienſte des Staats, beyVerbeſſerung der Landſtraſſen, bey Aus-trocknung der Moraͤſte, bey öffentlichenebaͤuden, oder in den Arbeits Haͤu-ſern der Handelsleute. Geſetzt man muͤſtezuweilen Geld vor eine ſolche Arbeitausgeben, die nicht unumgaͤnglich noͤthigwaͤre; ſo iſt daran nicht das geringſte ge-legen. Denn weil jeder weis, daß er ſichganz gewiß ernaͤhren kan, wenn er nurarbeiken will, ſo wird er ſich mit froͤlichemMuthe verheyrathen, Hausgeraͤthe an—affen, und jaͤhrlich ein zimliches anKleider und Lebens„Mittel wenden.Macht nun jeder Einwohner im Lande ei-nen Aufwand, der ſeinem Stande gemaͤsiſt, ſo wird der Land⸗Kauf ⸗ und Hand-werks⸗Mann alles bald mit Vortheil ver-kauffen, was ſie anbauen, verfertigen undfeil haben. Das vorgeſchoſſene Geld unddie Summen, ſo der Staat anwendet umſeinen Unterthanen beſtaͤndige Arbeit, folg-lich den Armen Brod und Kleidung, zu ver-ſchaffen, wuͤrden dem ganzen Lande zurGluͤckſeligkeit gereichen, und den Darley-10 0 ſowohl, als dem Staate ſelbſten, reich-che Zinſen tragen. Derowegen gruͤndetſich der innerliche Handel, welchen 1 0 5u-