Die
Optik.
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in der Naͤhe laͤſſt, ſo fahren ſie allzuweit aus-einander, und die cryſtalliniſche Feuchtig-keit iſt nicht im Stande ſie hinten im Augezu vereinigen, weil ſie zu platt iſt. Solldemnach die Vereinigung am gehoͤrigenOrte geſchehen, ſo muß man entweder dleSache vom Auge entfernen, oder manmuß zwiſchen beede ein duͤnnes Linſen⸗Glashalten, welches die Strahlen vorhero ſonahe zuſammen bringt, daß die cryſtalli-niſche Feuchtigkeit hernach im Stande iſt,ſie hinten am Auge gaͤnzlich zu vereinigen.82. Diejenige Perſonen, welche ge-noͤthiget ſind, eine Sache ſehr nahe zu be-trachten, kommen dadurch der allzuſtarkenRundung ihrer cryſtalliniſchen Feuchtig-keit zu Huͤlffe. Denn die von der Ferneherkommende Strahlen ſind ſchon zimlichnahe beyſamm, die beſagte Feuchtigkelefaͤngt ſie auf, und wirfft ſie, wegen ihrerallzugroſſen Rundung, allzunahe hinter ſichund innerhalb der glaͤſernen Feuchtigkeitin einen Punct zuſammen; Hler aber iſtdas Bild nichts nuͤze; die Strahlen fah-ren wieder durcheinander, und gelangenin groſſer Unordnung hinten an das Nez-foͤrmige⸗Haͤutgen. Dagegen iſt das beſteMittel, daß man die Sache naͤher ans Augbringe; denn ſodann fallen die Strahlen,unter einem groſſen Winckel, und weitauseinander/ ins Aug; Demnach.ie