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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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4 Schau⸗Platz der Natur.

Der Ur- derer Menſchen, und unter dem Bedinge 8

ſprung der Wiedervergeltung. Solange als der 8der Se, Menſch ſeine eigene Geſchicklichkeit zum

ſellſchaft. gemeinen Beſten anwendet, ſo lange ver⸗ 9ſpuͤhret er auch die Dankbarkeit der Ge-

ſellſchafft, indem ſie ihme alles uͤbrige ver⸗ 7

ſchaffet, was er noͤthig haben mag. Sie 5

verſiehet ihn mit allen Erfindungen die je⸗ f

mahls gemachet worden, und mit allen 1

Paaren die irgendwo zu haben ſind. Sie 5

erſpahret ihm Zeit und Muͤhe. Die

Guͤter ſind eigentlich der ganzen Geſell⸗ d

ſchafft, nicht aber einem vor ſich alleine ge⸗ 5

geben worden: der Menſch erlanget kei⸗ d

nen Antheil an der Mannigfaltigkeit den

Goͤttlichen Gaben, als nur durch ſie. 2

Die Fruͤchte der Erde ſind eben alſo d

wie die Geſchicklichkeit der Menſchen, uͤber

den ganzen Umkreis unſers Wohn⸗Pla⸗ 5

tzes vertheilet, deswegen, damit ſeine Ein

wohner einander mittheilen moͤchten was 0

ſie wiſſen, gleichwie ſie einander mitthellen

was ſie haben. Wer demnach aus der e

Geſellſchafft tritt, der ſtifftet ein zweyfa-„

ches Ubel. Er ſuchet dasjenige mit vielen z

Muͤhe, was ihm die Geſellſchafft ohne v

Weitlaͤufftigkeit zu liefern anbietet, folg-

lich verderbet er ſeine Zeit; und er ver⸗ Knachlaͤßiget entweder die Gaben die er zuihrem Dienſte empfangen hatte, oder er f.vergraͤbet ſie ungerechter Weiſe. Dahſſ