8 Erſte Unterredung. 3den Menſchen zu genießen, denn ihre Be-
haffenheit erlaubet weder einen Mitge⸗ ſprungnoßen noch eine Theilung. Aber mit un⸗ 125 Ge,ſerer Derrſchafft uͤber die Erde, und mit ſellſchaft.
em Genuße ihrer Guter, hat es eine ganzandere 5— Der Menſch iſtnicht weiter damit belehnet, als nur in ſoferne er mit ſeines gleichen in Geſellſchafftfeitt, und er verringert ſeine Gerechtſamen eben dem Maaſe, in welchem er ſich derGeſelſchafft entziehet.„„Wiewohl die Vorſehung ihre Gabendar offt nur als eine Belohnung unſersemſigen Bemuͤhens austheilet, damit ſieunſern Fleiß deſto kraͤfftiger aufmunternmöchte z ſo muͤßen wir uns doch nichts de-ſtowenlger huͤten, bey dem Anblicke ſodieler kostbaren Güter, ſo mancherleyvoher Wiſſenſchafften, und ſo unzehliche-mahl gluͤcklich ausſchlagender Unterneh-mungen, den Menſchen uͤbermaͤſſig zu be-wundern, und auf eine falſche Meynungzu verfallen. Es waͤre irrig, wenn wiruns einbildeten, ein einiger Menſch koͤnnevan allein ales dasjenige erfinden undkragſich gebrauchen, was wir bißbero be-ſtandtel haben. Die Fruͤchte des Ver-der C ſind eben ſowohl, als die FrüchteErde, keinem einigen unter uns, in ei-— binlänglichen Umfange zu genießenerlaubet, ais nur durch den Beyſtand an-. 2 derer