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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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Jweyre Unterredung. 357werden

den neue Klagen angebracht, oder ein Der he-beraͤchtll

ches Stülüſchwelgen voll innerli-chen Grimmes beobachte, oder es brichter Haß in ein unertraͤgliches Laͤrmen undoben aus. lus einem Haus ⸗Vaterwird er zu einem Haus⸗Richter, und dasGegen⸗Miteel, wozu er ſich genoͤthiget haͤlt,er ihn noch betruͤbter als das Übelch befreyen will, indem ern innerlichen Krieg nicht anders daͤm-als durch den Tod der unbaͤndigſtenAufruͤhrer.

Wenn im Gegentheile, eine einfache Ehe,nach kluger Erkundigung und genugſamerewißheit wegen der Gemuͤths⸗ Neigun-den beeder Braut⸗Leute getroffen wlrd, ſoführet ſie die Einigkeit der Abſichten, deremuͤther und der Entſchlleſſungen mit ſich,kiles glebr dem andern nach, ſie wiſſen vonkeinem Strelte, und haben mit einemarte, das vergnuͤgteſte Leben von derWet. Dahero ſind einfache Ehen ohneſchrgleichung beſſer als die Vielweiberey,fe ul! weil ſie das menſchliche Ge-wlecht ſtärker vermehren, ſondern auch,10 ſie die Ruhe der einzelnen Haushal-

880 unterhalten.reſſlücpuͤrde dieſe Wahrhelt noch weit be-0 elficher werden, wenn ich der Beſchrel-64s, bon dem Zuſtande vielfacher Ehen,hoch eine Vorſtellung beyfuͤgen wolte, vonC 2 den

ſtand.