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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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Fweyte Unterredung. 41

Untergange der Fruchtbarkelt und zur 8

ande der Geſellſchafft.

Erſtlich verlſchten de die Fruchtbarkeit.Ledige Frauens- Perſonen, welche ihreSchuldigkeit nicht beobachten, ſind nichtſehr begierig Muͤtter zu heiſſen, werden est leicht; oder wenn 1

had nen vor nichts ſo angſt als vorFrüchten ihrer 5 Man ſiehetmit groͤſtem Verdruſſe, daß dieſe ungluͤck-ſeelige Kinder an das Licht kommen, nichtanders als ob ſie kein Recht dazu haͤtten.Man ſchämer ſich deswegen, man weisnicht wie man ihrer los werden ſolle, undman kommet entweder ihrer Geburt durchmoͤrderiſche Mittel zuvor, oder man koͤdetſie gleich bey ihrem Eintritte in die Welt;man leget ſie weg, oder man ſcheidet El-tern und Kinder durch eine gewiſſe Dun-kelheit voneinander, welche verhindert, daße ſich jemahls kennen. Aus der ganzen

enge dergleichen auf ein gerathe wohlausgeſtreueter Kinder, entſtehet ein nieder-Sächtiger Poͤbel, ohne Erziehung, ohneMermogen und ohne Wiſſenſchafft. Keinwach nimmet ſich ihrer an, kein Menſchbel e kennen. Die ausgelaſſene Frey-ſie U worinn ſie allezeit gelebet hatten, laͤſſetohne ddwendlger Weiſe ohne Unterricht,len u. ednung und Auffuͤhrung. Zuwei-en wird der Verdruß und dle Verzweſſ-