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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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Fweyte Unterredung. 51

ſein Gemuͤthe allgemalung ab, die unertraͤ

debcanben ganz alein beſchäftiget. Siediebet ihme unbermerket die Heiterkeit wie-der, die einem enſchen eben ſo noͤthig faͤl-let, als die Geſundheit ſelbſt. lWicwohl ſie ihre Geſpraͤche kluͤglich ab-zuwechſeln weis, ſo vermeidet ſie doch allesgezwungene Weſen. Sie bleibet allezeitnherzig und aufrichtig. Doch ſo weitkrelbet ſie die Freymuͤthigkeit niemahls; daßſie ſich al Fragen vor erlaubt hielte. Viel-weniger gebrauchet ſie die gefaͤhrtiche Kunſt,ihrem Manne etwas auszulocken, was erderſchwiegen halten wolte. Sie verfluchekeine ſolche hinkerliſtige Spitzfindigkeit, dienichts als Ungluͤck anei tet. Sie huͤter ſichauf das aͤuſſerſte, durch eine unzeitige Be-erde alles zu wiſſen, oder durch unbeſcheide-nes Tadeln, ein Mißtrauen bey ihm zu er-wecken, vielmehr bemuͤhet ſie ſich, daß er kei-ne andere Neigung an ihr bemerken moͤge,als dieſe, daß ſie ihm uche das Leben zu ver-ſüſſen, und ihn aller Sorge ſo viel moglich zuuberheben. Dieſe Begierde blicket aus ih-— ganzen Auffuͤhrung bervor, ſie belebet ih-ſchweſchlige Anſtalten ſowohl als ihr Still-

ch eigen und ihre Geſpraͤche, und ſie ma-

eſellſchafft allerdinges hoͤchſt an-

lichem, er Mann iſt in der That glüͤck-ch, well man ſich im Ernſte, und in allenD 2 Stuͤ-

ine Ehe-ch von einer Verſtel⸗ Dererträglich wird, wenn ſie die ſtand.