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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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5 Schau/ Platz der Natur.Stücken bemuͤhet/ daß er es ſeyn ſolle. 0

wird weder durch Verweiſe noch dur

Argwohn, noch durch Tadeln gequaͤlet.Begrelffet er, was eine ſolche Frau wehrtſey, wenn er ſich bemuͤhet es an ſeinem Ortean keinen Gegen⸗Gefaͤlligkeiten fehlen zulaſſen, wie hoch muß er nicht ſodann erſt denSchatz achten, den er beſitzet, wenn er einebeſtändige Gleichheit des Gemüͤthes, undeine unveraͤnderliche Munterkeit verſpuͤhret,ohnerachtet ſeiner jaͤhen Weiſe, ohnerachtetſeiner Unachtſamkeit, welche zuweilen dasAnſehen einer Verachtung gewinnen kan,ja ohnerachtet aller billigen Urſachen zurBeſchwehrung?:

Das vortreſliche Gemuͤthe ſeiner Frauenzeiget ſich taͤglich durch neue Proben, undbleibet in jedweder bewaͤhret. Dieſe un-veränderliche Sanfftmuth gewinnet durchihre Fortwuͤhrigkeit einen neuen Glanz/ undeine hoͤhere Stuffe der Hochachtung in dem

emuͤthe ihres Mannes. Zeit und Ge-wohnheit vermindern zwar die Empfindungdes Genuſſes, aber ſie vermehren die Uber“zeugung von ſeinem gluͤckſeeligen Zuſtande-Er iſt ein Koͤnig in ſeinem Haufe. Alles ge-het wie er es verlanget) und geſchiehet ehe elnoch befohlen hat. Dieſen ſchleunigen Gehorſam, der ſeine Hauß⸗ Genoſſen zu ſeinelUnterthanen machet, hat er der Liebe undem Fleiſſe ſeiner Frau zu danken. 1150

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