Band 
Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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Zweyte Unterredung.—wird er an

eine groͤſſere Beſcheidenheit, und uberhauptSiber wahre Glückſeeligkelt und wenigererdruß finden? Auf dieſe Welſe erlangetſelne Frau endlich aller Hinderniſſe ohnge-achtet, den volligen Beſitz ſeiner aufrichtigenHochachtung, und zuletzt dle Verwahruggaller ſeiner Gedanken. Die Zeit allein, ſe-det den wahren Wehrt der Gedult und einesreölſchen Herzens, in ſein volles Licht.ie Gefaͤlligkeit und Sanfftmuth ma-chen ihm ſeine Frau keinesweges veraͤchtlich,le erheben ſie vielmehr, es ſey nun nach kur-ker oder nach langer Zeit, auf die oberſteStelle, die ihr von Rechts wegen nicht ge-buͤhrete. Aber ſie ſchreiber ſich auch dieſel-bige nicht als ein Eigenthum zu, weil ſie deneſitz davon dauerhafftig machen will. Siegebrauchet ſich derſelbigen nur, um jeder-mann in der Ehrerbietigkeit gegen den Haus-ater und das ganze Haus in Einigkeit undednung zu erhalten. Unſchaͤtzbare Vor-theile! ja die elnzigen Guter auf Erden, wor-nach man trachten ſolle. Doch, gleich wie ſieGibt anders erworben werden, als durch dief. aſfemuth der Haus⸗Mutter, alſo wuͤrdendh runde gehen, wenn ſolche ein murri-bitt Weſen annähme, oder wenn ſie durchten„ie Verweiſe und unaufhoͤrliches Schel-en einen dehorſam erzwingen wolte, denad de wſcderrunfft, dem ſchaſfenbelt,it Min, Leſetzten Gemuaͤthsbeſchaffen 4W Wilen esel 8 D 3

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derswo einen willigernGehorſam, Derckhe-

ſtand.