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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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62 Schau⸗ Platz der Natur. f

Nothwendigkelt, nicht aber Verzärtelungund Nachlaͤſſigkeit, Schuld an der einge

N fuͤhrten Gewohnheit trage. Wir wolleinder uns bloß nach dem Geſetze der Natur, und

nach dem Mutzen der Geſellſchafft richteUnſer Abſehen iſt nur, dem Kinde eine geſunde und hinlaͤngliche Nahrung zu velſchaffen. Wir ſuchen ihme mit der Milcheiner geſunden ſtarken Baͤurin, etwas voihrer dauerhafftigen Leldes⸗Beſchaffenheleinzufloͤſſen. Hiernaͤchſt laͤſſet ſich wegelder Auffuͤhrung der Ammen ſchon gehör!ge Anſtalt machen. Daher gereichet daljetzo uͤbliche Gebrauch, den Muͤntern, de

Lande und den Kindern zum beſten.

Ihr bewetſet recht gruͤndlich, die Multer ſey durch die natuͤrliche Ordnung velbunden ihr Kind zu ernaͤhren; wir gebeeuch in dieſem Stuͤcke vollkommen Rech!Wir kommen beederſelts auch darinn uͤbelein, daß man ſich der Ammen nurNothfalle bedienen muͤſſe. Hiezu komm!noch/ daß dieſes fremde Huͤlfs⸗ Mittel deiwegen nicht unerlaubet wird, weil man! 1haͤuffig gebrauchet. Wir wünſchten w.ihr, es moͤchten die Kinder keine andeſAmmen haben, als ihre Muͤtter:——5aber die Freyheit fremde Huͤlfe zu genteſeein Ende haben, ſo verbeſſert vorhergewoͤhnliche Auferziehung. Bringet uwge, daß die Toͤchter der Einwof