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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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64 Schau⸗Platz der Natur.

Die Auf- thümer, ja beynahe auch alle Mildthaͤlig⸗ 88 keit bleibet innerhalb der Stadt⸗MauernBinder. eingeſchloſſen. Das Land ſchicket ſeine wid beſte Fruͤchte dahin, und weil die Land, netLeute nichts eigenes beſitzen, gewinnen ſienicht ſo viel als ſie beduͤrfen. Wenn nundie Stadt⸗ Kinder auf die benachbarte. teDoͤrſer ausgethellet werden, ſo komme wietwas Geld dahin, und wird mancherNoth dadurch abgeholffen. NDie Gleichguͤltigkeit und der Unter ſchei) hazwiſchen den Einwohnern der Staͤdte und Pfder Doͤrfer, iſt bereits ohnehin nur allzu wigroß. Die letztern ſind des Jahres uͤbe! mewohl mehr als ein Monath lang ohne Ar“ Fabelt und ohne Huͤlffe. Vertrauet man ih“ ſſtnen das allerkoſtbareſte was die Staͤdtt ihrhaben, ſo dienet man der Geſellſchafft auf weeine doppelte Weiſe. Man hilfft dem Lan? thede in die Hoͤhe, auf deſſen Wohlſtande und SReichthume der Grund des innerliche. genHandels beruhet; und man verſchaffet zu autgleich ſolchen Kindern eine dauerhafftige geyLeibes⸗Beſchaffenheit die auſſerdeme in aden Armen ihrer Muͤtter beſtaͤndig kran,keln wuͤrden. Alle Tage ſiehet man einigevon der Amme nach Hauſe kommen, diwie eine Roſe bluͤhen! hingegen unter ehen, die ihre zaͤrtlich erzogene Muͤtter ſelbſtſtilen wolten, ſind allemahl wenigſtenacht, die man ihnen wegnehmen muſte, 10