— Vierte Unterredung 773——
Man ſchicke dieſes Kind von Versailles Die
belle Der Klang ſeiner Stimme, und ſei-ne ausgeſuchte Redensarten, erwecken ei-allgemeine Aufmerkſamkeſt jedermanna il ihn zuboren. Es ſaget lauter ſehr be-annte Sachen, nichts deſtoweniger ſcheinenſie etwas auſſerordentliches zu ſeyn. Wo-der mag dieſe Einbildung ruͤhren? Von derNeuigkeit der Sachen? Keinesweges. Indeſen Städten kommen ale Tage fremdeeſichter und fremde Stimmen, zum Vor-eine, ohne daß jemand beglerig waͤre ſieju ſehen, oder zu hoͤren. Dieſe ſchöne Aus-ſprache weiche kein Sprachmeiſter beybrin-gen kan, iſt ohne Zweifel das Werck einerutter welche ſelbſt ſchoͤn redet, und ihrenSohn beſtändig um ſich hatte.brigens iſt ſie vergnuͤget, wenn ſie wahr-Ummet daß ihre Bemuͤhung wegen deruſammenſezung der Worte und der Ge-dan en, wegen der Stellung des Leibes under Weiſe vor Fremden zu erſcheinen, nichtohne uzen ſey/ ſie erwaͤhnet aber gegen nie-nd etwas davon, aus Beyſorge dieſe anch ſelbſt löbliche Neigung woͤchte zu einerOchwachhelt werden, und zur Unzeit in ei-ber Seſellchafft ausbrechen, welche nichtdedlerig iſt etwas davon zu wiſſen. Mandanüget ſich in der Stile an der gutenWürkung der Vortheile und Handle,