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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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DieErzie-hung derToͤchter.

80 Schau ⸗Platz der Natur———

der beobachtet, und von gluͤcklicher Wur-kung befunden hat.

Schreiben eines Vaters,

Wie man bey Kindern den Grundzu nuͤzlicher Erkenntniß legen ſolle.

Ich muß es geſtehen, mein Herr, daß dleSorgfalt welche ich auf die Erziehungmeiner Soͤhne und Toͤchter gewendet habe/nicht gantz ohne Frucht geweſen ſey. DitErfahrung ſezet mich alſo in den Stand,Ihnen die verlangete Antwort zu geben-Doch werde ich mit Ihrer Erlaubniß allesweglaſſen, was die Gemuͤths Beſchaffen-helt und den Fortgang meiner Kinder ins-beſondere angehet, und ich will nur bey demverbleiben, was Ste zu wiſſen beliebennaͤhmlich bey den Mitteln welche ich vor dieſicherſten halte, Kindern eine gute Erzie-hung zu geben. Dieſe will ich in der Ge-ſtalt allgemeiner Saͤtze vortragen, ohnemich in einige beſondere Umſtaͤnde einzu-laſſen. öWir wollen bey der Erziehung der Toͤch-ter anfangen, weil ſie nicht ſo viele Ubun-en und Wiſſenſchafften erfordert, als dtziehung der Soͤhne. Sie läſſet ſich abet

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uͤberhaupt in zweyerley Axten einher