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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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ung einesbicerdccen neuen Geſchicht⸗Beſchreibungen lie ſet, wirdAufſazes. ſie finden, daß alles, was man ihr bißher

110 Schap⸗Platz der Natur.te wo etwas vorgehet, und mercket die

Erzie, Verbindung der Orte und der Begeben-9284 der. belten, mit Vergnuͤgen. Sie hat ſodannkeinen Lehrmeiſter mehr noͤthig, und kan

ſich ſelbſt einen Zuſammenhang der Ge-ſchichte zu ihrem Gebrauche verfertigen,und mit eigener Hand aufſezen.

Indem ſie die Überſezungen der altenSchrifftſteler, und die beſten unter den

gezeiget hatte, ſo angenehm als man es auchdurch beſtaͤndige Abwechslungen zu machen

trachtete, noch bey weitem nicht das ſchoͤn-

ſte an der Geſchichte ſey; daß die groͤſteVortrefflichkeit dieſer angenehmen Wiſſen-ſchafft in der Kenntniß des menſchlichenHerzens und in den Überlegungen beſtehe/welche jede Begebenheit von ſelbſt mit ſichbringet ohne daß ſie der Geſchichtſchreibeldazu ſezen durffte; daß man die Begeben“heiten nothwendig mit ihren gehoͤrigen Um,ſtaͤnden wiſſen muͤſſe, wenn man von ih,rer Veranlaſſung urtheilen, die begangeneFehler umſehen/ und mit einem Wortewenn man unterſcheiden wolle, was ſieloͤbliches oder tadelnswuͤrdiges an ſich ha-ben. Sie wird ohne Mühe einsehen, daßman bißhero dergleichen Überlegungen bonihr nicht verlanget habe, aus Beyſorge 1verdrieß lich zu machen; daß man 1 0

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