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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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Fuͤnffte Untecredung. 111

ſuchel habe, ſie bey guter Luſt zu erhalten,und ihr den Weg zu weifen; daß es abergunmehro Zeit ſey, auf ſelbigem allelneützugehen, und ihre eigene Geſchicklichkeitzu zeigen.

Er wäre ſehr zu wünschen, daß ſie ſichſelpſt eine Geſchichte aufſezte, und den Inn-delt dazu us bewaͤhrten Buͤchern naͤhme.Dleſes würde ihr nicht nur die Sachenſelbſt einpraͤgen, ſondern ihr auch elne hoͤchſtnöthige Geſchicklichkeit behbringen, es wuͤr-

e ſie naͤhmlich in den Stand ſezen, ihreedancken von allen beliebigen Sachenauß eine ungezwungene Weiſe vorzutragen.

Nan pfleget auch eine und andere be-londers merckwärdige Sachen in einem be-guemen Zuſammendange abzufaſſen, undUangen Perſonnen in die Feder vorzuſagen.

leſes verurſachet, daß ſie ſich bey man-

er Gelegenhelt damit groß machen koͤn-nen, obgleich ihre wuͤrckliche Wiſſenſchafftjimich geringe it. Wir wollen aber denfalſchen Schein der keinen Beſtand hat fah-fen laſſen, und uns lieber auf einen wuͤrck-lichen und dauerhafftigen Grund befleißi-gen, welcher von ſich ſelbſt ein unfehlba-ergnuͤgen hervorbringet. Dieſerdauerhafftige Grund, iſt das Vermoͤgenſcbeig zu uethellen, und ſich es ſeye muͤnd-ich oder ſchrifftlich, auf eine ſchoͤne undleichte Weſſe auszudrucken. Man eee

DieErzie-hung derTochter.