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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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Senffte Unterredung. 125

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oder die Zimmer ausſchmücken will; ſie Dieſind mit der Muſick und Madlerey unzer⸗Erzie,

denmich verknuͤpfet; kan man ſie wohl in b

er Opera oder im Umgange miſſen? Werwolte uun ein Wort dagegen ſagen, daßſie nicht hoͤchſtnoͤthig waͤren?

Indeme man dergleichen erhabene Ab-ſichten bey der Erziehung im Schilde fuͤh-aue erweiſet man demjentgen, der ſieausführen ſolle, das erſtemahl, wenn erſich einſtellet, ein vor allemahl einige Hoͤf-üchkeit. Nach dieſem wird er allemahlmit der gewohnlichen Gleichguͤltigkeit an-genommen, die man gegen ein Hausthierträget, das ohne viel Weſens in ein Zimmerkommet, eine Ehrerbietigkeits⸗ Bezeigungableget, worauf niemand Achtung giebet, undwieder weggehet, ohne daß man ſich daran

chret. Unterdeſſen wird man ihme doch eini-Es Lob ertheilen, wenn der kleine Jungeerſtand zeiget, hingegen wird ihm ſeinlurthell ſchon zum voraus geſprochen, wenn

er junge Menſch nichts begreiffen kan.q. Sind die zum Studlren verordneteFabre vorbey, maſſen hier bloß auf dieFänge der eit, nicht aber auf die Gröͤß-ſe der erlangten Wiſſenſchafft geſehenhid, o bringet man den jungen Menſchendle Welt, man verſchaffet ihm auch wohlein Amt und eigen Rang, aber ohne ihmeHerz wegen der damit verknüpftenVer-

ung derSoͤhne.