DieErzie-hung derSohne.
126 Schau⸗Platz der Natur.
Verrichtungen ſa wehr zu machen. ImGegentheile troͤſtet man ihn vielmehr, daes dieſe und jene Mittel gebe, ſich in dieſemStuͤcke zu helffen, und von der beſchwehr-lichen Laſt zu befreyen. Man muͤſſe nutwiſſen es recht anzuſtellen, die Geſchick-lichkeit der nachgeſetzten Bedienten ſichſelbſt zuzuelgnen und allen boͤſen Scheinzu vermeiden: auf dieſe Weiſe gebe ſichalles ſpielend. Das Hauptwerk, ja daseinzige, was man ihm anbefiehlet, das!die Kunſt andern zu gefallen. Trachteihr nur den Leuten zu gefallen, ſagt manzu ihm, ſo wird alles gut gehen, ihr moͤgelubrigens thun was ihr wollet!
Nun iſt zwar unſtreitig, uͤber einen Men-ſchen der keine Luſt zu arbeiten hat, dernichts verſtehet, und nicht einmahl darangedenket, was ſeine Schuldigkeit von ihmerfordert, werde jedermann ſchreyen undklagen, der mit ihm etwas zu ſchaffen hat:Er muß ſich, Verzoͤgerung, Umſchweiffe-Lſt, vorſetzlich eingeſtraͤuete Hinderniſſe/Betruͤgerey und Ungerechtigkeit vorwer,ſen laſſen, weil ſeine Handlungen niemahlaus der Begierde Gutes zu thun, herfliel-ſen, noch aus der Abſicht, daß ſie demſe-nigen, welcher die Herzen kennet, gefallenmoͤgen. Unterdeſſen wird er doch in deWelt herausgeſtrichen werden, und ſich
in einem gewiſſen Anſehen erhalten, fang
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