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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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DieErzie-hung derSohne

140 Schau⸗Platz der Natur.

menſchlichen Geſchlechts vor nichts achtet/ja vor kahle Poſſen anſiehet! Das Huͤpfen/das Umdrehen, die Lufftſpruͤnge, die er voneiner Zeit zur andern geſchickt anzubringenweis, benebſt dem uͤbrigen Ruhme, dener ſich vermittelſt unzaͤhliger Sachen dienichts heiſſen, erwirbet, zeigen von der un-gemeinen Faͤhigkeit und von den ſeltenenGemuͤthsgaben eines galanten Menſchen-Seine groͤſeſte Kunſt beſtehet inſonderheltdarinn/ daß alles, was er mit dem tlef-ſinnigſten Vorbedachte unternimmet, un-üͤberleget, leichtſinnig, oder auf gerathe-wohl gethan ſcheine.

Er pfleget in allen Stuͤcken anders zuſcheinen als er wuͤrcklich iſt. Auf einmahſtehet er auf, und will weggehen. Man ſol-te meynen, er haͤtte etwas von aͤuſſerſterWichtigkeit zu verrichten. Man rufft ihnzuruͤcke, er laͤſſet ſich aber nicht halten alsnur gleichſam mit Gewalt. Unterdeſſenhat er in der ganzen Welt, nicht das gering-ſte irgendwo zu ſchaffen, und es waͤre ihmvon Herzen leid, wenn man ihn gehen lieſ-ſe. Er wuͤſte nicht, wo er vor langer Wei-le bleiben ſolte, allein ſeine Abſicht iſt, manſoll es ihme Danck wiſſen, daß er ſich ſo-viel abmuͤſſiget, und da bleibet. Er be-ſtellet immer Leute, welche ihm etwas heim-lich ins Ohr ſagen muͤſſen. Alle Augen,blicke erhaͤlt er einen Brief, aber die feen

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