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160 Schau⸗Platz der Natur.——
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Die Kind im Zuſammſetzen der Woͤrter zuW üben, die ihme ſelbſt beyfallen, oder dieSohne. man jhme vorſaget. Demnach uͤbet e
ſich in der That im Schreiben, ob es gleichnoch nicht ſchreiben kan. Wegen dieſesvielfaͤltigen Nutzens, hat man das Dru-cker⸗Schraͤnkgen, bey Hofe, zu Paris, zuLyon, und an noch mehreren Orten, woaufgenommen. Es iſt bey Unterwelſungdes Dauphins gebrauchet worden. Does iſt um eines andern Vortheiles willennoch ſchaͤtzbarer; es verküͤrzet die Zelt undMuͤhe in den Armen⸗Schulen.
Wir haben geſehen, wie behülffich esdem Gedaͤchtniſſe ſey, indem es die Be-griffe demſelbigen ordentlich und ſeſt
eindruͤcket. Der Verſtand hat keinen e
ringern Vortheil davon, als das Gedaͤcht-niß. Er lernet den Nutzen und den Ge-brauch von einer ſeden Sache. Dieſes iſtdas einzige Urtheil, das einem jungen Kin-de von ſelbigen zu faͤllen, moͤglich it. Abervon ihm zu fordern, daß es die Faͤlle un-terſchelden ſolle, bey welchen dieſe oder ſe-ne Regel der Sprach⸗Lehre ſtatt findet“das iſt vor ſein Alter zu viel. Unterdes“ſen gehet das Leſen immer beſſer von ſtal-ten. Endlich bedarf man das Schrank,gen gar nicht mehr, und es giebet ſodann eilunfehtdares Mittel die Jugend zu bereden/wie gluͤck lich ſie ſey, daß ſie leſen koͤnne. 5