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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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— Scechſte Unterredung

bim Orte mit guter Erde, an jenem mit 1

duſcheln, und andern Überbleibſeln des cheid dereeres, welches vorhero ſeine Stelle da⸗ Stande.

ſelbſt gehabt hatte. Dergeſtalt muſte ein

erſtaunlicher Unter ſcheid in dem Wohnpla-

ze der Menſchen entſtehen, was die Frucht⸗ earkelt und die Früchte ſelbſt betrifft. Da⸗ ſchens.er muſte es kommen, daß diejenigen die

war Eiſen, aber keinen Wein in ihremande hatten, den Einwohnern der Wein-ander einen Tauſch anboten, und daß ſieeederſelts ihren Überfluß andern zufuͤhre-

ken. die ihnen Getrayde davor geben kon-

Aus eben dieſer Ungleichheit des Bodens urſprungund der Staͤnde mufte er folgen, daß bee,diejenigen; welche gar nichts beſaſſen, an⸗ geaſcheft.dern ihr Dienſte anboten, und ſich dage⸗ gedan ihr nolhdürfftige Unterhaltung ausbe-den gen. Die gegenwartige Einrichtung

de, Natur nöthiget die Menſchen augen-cheinlich, daß ſie arbeiten alle ihre Kraͤffteda etwas nuͤzliches wenden, und einan-

er beyraͤthig ſeyn müͤſſen. GOtt iſt nichtUrheber von der Bosheit der Menſchen,wohl aber von den Anſtalten dieſe Bos-aide daͤmpfen. Demnach iſt er auch

80 von der Ungleichheit der Staͤnde,als der hauptſächlichſten Wuͤrkung welchedel der guten oder ſchlechten Beſchaffen-

elt des Bodens entſpringet, gleichwie a