Sechſte Unterredung. 179— Sechſte Unterredung
aus ſeinem eigenen Gehirne nehmen wl, daſie doch auf einer Offenba hrung beruhet dieuns GOtt aus einem ganz freyen Willenmitgetheilet hat, davon die Spuhren undder Lellfaden nirgend als in der Geſellſchafftanzutreffen ſind, und davon die bloſſe Ver-nuufft einem Menſchen nicht das geringſteſagen kan. Ich will nur dleſes einige be-mercken, daß es uͤber ſein Vermoͤgen ſey,ſich die allergemeineſte Bedürfuiſſe des Le-bens, zu berſchaffen.le Thiere bringen alles mit auf dleelt was ſie noͤthig haben. Aber wenner Menſch gebohren wird, und wenn un-ſer Menſchenfeind in ſeine Einoͤde lauffet,o hat keiner von beeden weder Kleidungſchaffet die muͤtterliche Liebe, und die Ar-eit aller derer die um ihn ſind, ſoviel Nah-fung und Bedeckung als er bedarff. Un-ſer nackender Menſchenfeind, den bald derSonder plaget, bald der Hagel trifft, denTonne, Regen und Schnee wechſelweiſe,lezo bratet, hernach abkuͤhlet, und zulezt
DerUnter-cheid derStaͤnde.
Hor ſteif frieret, leget ſich auf ernſtliches
achſinnen, wie, und mit was, er ein
S zneider, ein Baumeiſter und ein Gaͤrt-
der werden wolle. Ob alle Coͤrper einan-
5 dutehen, oder ob dieſes Anziehen ein
28 Geſchwaͤze ſey; ob die Eleckricltät
urch das Feuer we werde oder ich2