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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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186 Schau⸗Platz der Natur..

— 7 5 und dem uͤbri-nter⸗ gen vor unertraͤglicher Arbei ö enſcheis de zuziehet. 05 e 5Tetteley. Biß bieher iſt keiner von deeden viel beſ⸗ iſtifftet ſer als der andere. Solte aber nicht de?.Schaden. Arme die Geſelſchafft am hefftigſten ver, mletzen? Der Reiche verlanger nichts altWohlleben, Ruhe und gute Tage. Seil wne Nachbarſchafft ſetzet niemand in Schre/ decken: Hingegen der Bettler iſt ein unbe, 9quemer und zuweilen gefaͤhrlicher Nach,bar. Machet er mit einem andern ſeine dSchlages Kippe, ſo iſt der Anfang zu ei⸗ 5ner Bande da, welche bey dem Betteln 6anfaͤnget/ und bey dem Stehlen aufhoͤtet⸗ teIſt uns die Betteley mit allem Recht“.verhaſſet, weil ſie Unordnung verurſachet/ nund der uͤbrigen Geſellſchafft zur Laſt faͤl 6let; ſehen mir mit gegruͤndetem Unwillen/ 80daß Leute, die muthwllliger Weiſe zu nichts 1nutze ſind, ihren Wanſt mit koͤſtlichen dSpeiſen und herrlichem Getraͤnke vo 6ſtopfen, dahingegen der arme Handwerks,mann bey aller ſeiner Arbeit kaum da fBrod zu eſſen hat; So muͤſſen wir un bdoch uͤber liederliches Bettel- Geſinde noch fwett mehr aͤrgern, weil es uns auf das em-pfindlichſte beſchimpfet, und uns in desThat Schande zuziehet.Wie gehet es zu, daß ein Menſch, derſeine beede Arme hat, und doch nich 15e