204 Schau ⸗Platz der Natur.
Die Aus, zahlen ſie dem Staate den vlerten Thelrottung von ihren Einkuͤnfften oder Verdienſte, demdes Bet ohngeachtet ſiehet man keine Bettler. Da
teln
Volck muß alſo niemahls wünſchen, daßman es von den Auflagen befreyen ſolle/ſondern daß es ſoviel im Vermoͤgen habelmoͤchte, die Auflagen ohne Beſchwehrungabzufuͤhren; ja wir waͤren gluͤcklich, wenwir uns im Stande befaͤnden, noch mehl
zu geben.
Hatlungs⸗ G
2. Mit dieſem Bedinge, wird man ſa-gen, ſind wir es herzlich gerne zu frieden,Jeder wird gerne mehr geben, wenn!ſelbſt mehr hat. Allein, ſtatt dem Han“del bey uns aufzuhelffen, richtet man ihnzu Grunde/ weil man eine Handels⸗Ge-ſellſchafft errichtet, welche alles an ſich al-lein ziehet.
nd Von einem Kaufmanns ungen, der ſonſte nichts weis, als wo ſeine Elle und das Tu
ſeliſchafft im Gewoͤlbe lieget, wurde man derglei-verurſachet chen Reden ohne Verwunderung anhoͤren,
bas dicht Aber es ſtunbegrelflch daß Leute die Bi
ſtand haben, eben alſo ſchwazen, ohne ſi
einmahl zu beküͤmmern, wie dieſe Handlungs⸗Geſellſchafft beſchaffen ſey oder wasſie eigentlich treibe? Die meſſten Handels“leute deren Klagen wir in aller Einfalt nach-beten, ſind nichts als Kramer, die nl
vielmehr verſtehen, als ein paar dubenf
Struͤmpfe weben zu laſſen, und damit gf