Siebende Unterredung. 213
oder ihre empfangene Almoſen wieder im Die Aus;Lande. Sie ſchaffen dem Wachs⸗Kerzler, rottung
dem Lichtzieher, dem Sticker, dem Maurerdem Zimmermanne, dem Bildhauer, demGlockengleſſer, und vielen Kuͤnſtlern, Arbeit,welche ſedermann mit ihrer Geſchicklich-keit dienen können, ſelbige aber nicht erlan-get, oder ſich darauf befliſſen hatten, wo-lerne dle Geistlichkeit nichts bey ihnen koͤn-le arbeiten laſſen. Dieſenigen, welche die-„ Einkuͤnffte genleſſen daruber man ſoeel ſiehet, kommen ja nicht aus der Tuͤr-key, noch trennen ſie ſich von ihren Lands-Leuten, ſie vertheilen was ſie einnehmenwater ihre Anverwandte und Nachbarn.le Staats⸗Kunſt bekuͤmmert ſich wenigarum, od ſie einen ſchwarzen oder weiſſenRock tragen; und, ohne mich jetzo dabeyaufzuhalten, wie äuſſerſt nothwendig dergelſtliche Stand ſey, noch was ein Semina-zum, ein Tolleglum, ein Hoſpital, und einedwedes wohleingerichtetes Cloſter vorwichtige Dienſte leiſten, ſo wird doch nie-and laͤugnen, daß bey der gegenwaͤrti-gen Einrichtung unſers Staates, die geiſt-ichen Einkünffte das ſicherſte Mittel ſeyen,wodurch ein Theil des Geldes in jedemezirke bleibet, und von einer Hand in dieandere gehet. Uber alle dieſe Vortheilenden die Splitterrichter weg, und redenur immer von der Aufführung einigerO 3 ein-
telns.