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Sechster Theil. Welcher dasjenige zu betrachten darstellet, was zum gesellschafftlichen Leben der Menschen gehöret.
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Siebende Unterredung. 237

gellum ſelbſt, redet ohne Unterlaß davon. Die Aus;

Neraus folget, daß alle diejenigen, welche, Früchte der Erde beſitzen durch dieeiſe wie ſie ſelbige unter andere Leuteaustheilen, entweder die Pflege ⸗Vaͤter,oder die Moͤrder ihres Neben- Menſchensderden. Denn von ihnen muͤſſen ſich dieubrigen alle naͤhren. Die Ungleichheithunter den Menſchen mag, was den Standbetrifft, ſo groß ſeyn als ſie will; ſo mußdoch eine gewiſſe Gleichheit, oder vielmehrin gewſſes Verhalenſß unter ihnen ſeyn,1 die Austheilung der Erd⸗Fruͤchte be-trifft; darum, weil GOtt verlanget, die-denigen, denen er das Leben gab, ſollenM zu eſſen haben, und da wo mehrmean ſchen ſind, ſolle auch mehr Brod,auch Kleidung, und eine groͤſſere Mengeden er Huͤlfs“ Mütel ausgelhellet wer-

den dun ſind aber welt mehr Menſchen aufSn Lande hin und her ausgetheilet als inJaa den nahe beyſamm wohnen, und diedeb. der Armen muß beederſeits in ebender Verhälrniſſe zunehmen, als die Zahldie Kinwohner. Dahero ſolte man vorſorgen nen auf dem Lande am allererſtenerſten und es ſolten diejenigen am aller-che di bedacht ſeyn ihnen zu helffen, wel-den U Schuldigkeſt übernommen haben,

nterhalt vor ihre ſaͤmtliche 915